DEN @ OAK 17:13 – Spielbericht – Week 10 Season 2006
Stillstand
Betrachtet der objektive Zuschauer die Oakland Raider Defense, muss er zu dem Schluss kommen: Mit dieser Defense kann kein Team der Welt verlieren. Insgesamt drei Interceptions erzwang unsere Verteidigung und dennoch heisst das Resultat: Niederlage 13:17.
Wenn selbst die Gegner erstaunt sind, warum sie mit schlechter Leistung dennoch gewinnen, dann muss doch endlich mal jemand handeln. Was ist los mit Al Davis? Die Welt stürzt ein und er schaut nur zu? So krank kann doch kein Mensch sein, dass er sich sein eigenes Lebenswerk zerstören lässt.
Rod Smith von den Denver Broncos meinte: „Wir wussten schon nicht mehr was wir tun sollten. Die Defense hat uns vollkommen ausgespielt.“ und Quarterback Plummer ergänzte: „Wir haben gewonnen, aber sicher war dies kein schöner Sieg.“
Bereits tief im dritten Quarter führten die Raiders mit 13:7. LaMont Jordan hatte einen 1-yard-Touchdown vorgelegt und Janikowski zwei Fieldgoals verwandelt, eins mit persönlichen Rekord über 55 yards. Den Touchdown hat LaMont Jordan übrigens der Defense zu verdanken. Nnamdi Asomugha fing einen Plummer-Pass ab und trug ihn bis zur Denver 15-yardline.
Ende des dritten Quarter sah bereits alles nach Happy End aus. Kirk Morrison erwang einen Fumble und Stuart Schweigert sicherte ihn an Denvers 20 yardline. Doch die Schiedrichter entschieden auf Raider Foul. Angeblich soll Chris Carr sich nicht rechtzeitig auf dem Spielfeld eingefunden haben, was einer 15 yard Strafe gleich kommt. Für mich war der Call nicht nachvollziehbar und selbst für die oft feindlich gesinnten Fernsehmoderatoren äusserst fragwürdig. Plummer nutzte die Chance und führte sein Team über das gesamte Feld. Eine Unaufmerksamkeit führte beim vierten Versuch und ein yard zu gehen dazu, dass Kyle Johnson völlig ungedeckt Plummers Pass zum Touchdown verwandeln konnte 13:14.
Vier Minuten Spielzeit sollten eigentlich genügen, um zumindest in Fieldgoal Reichweite zu kommen, doch erneut versagte die Offense und Walter wurde gesackt. Der gleichzeitg einhergehende Fumble führte zum Ballbesitz für Denver an Oaklands 12 yardline. Erneut hielt die Defense und Denver kam nur zum Fieldgoal 13:17.
Immer noch bestand Hoffnung: Die Uhr zeigte 1:56 und da versagten bei Andrew Walter die Nerven. Er verpasste vollkommen den Snapp, so dass der Ball planlos über das Feld hoppelte. Denver brauchte nun nichts mehr zu tun und Shanahan dürfte darüber erleichtert gewesen sein.
Pit @ Oak 13:20 – Spielbericht – Week 8 Season 2006
Oakland Raiders Defense gewinnt erneut
Der amtierende Superbowl-Sieger zu Gast bei den Oakland Raiders. Was war da schon zu erwarten? Klar strauchelt Pittsburgh. Mit dem Football-Rentner Jerome Bettis fehlt eine ganz zentrale Angriffswaffe. Ben Roethlisberger ist kein Superman. Er ist vielleicht der Letzte, der das begreifen wird, aber ein Motorradunfall, ein Blinddarm-OP, Gehirnerschütterungen usw. steckt kein Körper der Welt einfach so weg. Ich hoffe wirklich für den sympathischen Spielmacher, dass er keine Langzeitschäden aufgrund fehlender Genesungszeit davonträgt. Zusammengerechnet gab es Hoffnung für die Raiders. Doch braucht man zum Siegen eine Offense und so lange Tom Walsh am Ruder ist, sehe ich die Raiders nicht Fahrt aufnehmen.
Rob Ryan bewies mit seiner Defense, dass eine aussergewöhnlich gut spielende Verteidigung auch allein ein Spiel nicht nur gewinnen kann, sondern auch wunderschöne Touchdowns erzielen kann. Ich möchte nicht übertreiben, aber die gestrige Performance war das Beste, was ich seit Jahren gesehen habe. Hiermit entschuldige ich mich ganz offiziell bei Rob Ryan, den ich noch 2005 kritisiert habe. Die diesjährige Defense mit Sack-Monster Burgess macht richtig Spaß.
Im Detail: Was bedeutet es keinen Angriff zu haben? In Zahlen liest sich das so: 81 total Yards erlaufen, dabei der längste Lauf 9 Yard von Justin Fargas. Drei erstklassige Receiver auf dem Feld, aber nur fünf geworfene Pässe für insgesamt 51 Yards.
Drei erstklassige Receiver? Ja, Jerry Porter durfte wieder mitspielen. Dass ich seine Einstellung nicht gutheisse, habe ich nie verschwiegen, aber dass widerspricht ja nicht der Feststellung, dass seine spielerische Anlage hervorragend ist. Das Thema Porter findet jetzt ein Ende, auch für mich. Also Jerry zeig den Fans, dass Du für Sie spielst und gewinnen willst. Und bitte Tom lass das auch zu.
In offensiven Yards und in Spielzeit waren die Pittsburgh Steelers klar überlegen, aber die Defense der Raiders brach ihnen das Genick.
Der erste Ball gehörte Pittsburgh. Das Laufspiel zu etablieren misslang und auch der erste Pass fand keinen Abnehmer. Oaklands erster Versuch über Zack Crockett mit 7 Yards schien viel versprechend, aber führte auch nicht viel weiter. Jetzt versuchte Big Ben es mit Pässen: Unvollständig, 3 Yards, Interception! Fabian Washington fing den Ball an Oaklands 37yardline ab, aber aufgrund zweier Sacks gegen Andrew Walter sprangen keine Punkte heraus. Der nächste Spielzug der Steelers brachte einen Sack durch Derrick Burgess und eine Interception beim anschliessenden Versuch durch Nnamdi Asomugha, der den Ball direkt in die Endzone beförderte 7:0.
Im zweiten Quarter war Fieldgoal-Time. Reed traf zwei Mal und Janikowski durfte ein Mal ran 10:6. Insgesamt wurden im ersten Quarter Andrew Walter viermal und Roethlisberger zweimal gesackt.
In Halbzeit zwei halfen die Steelers-Verteidiger tüchtig mit, die Raiders schnell bis zur Pittsburgh 23 Yard line zu treiben. Zwei persönliche Strafen schenkten den Mannen in Silver&Black 30 Yards. Ein abschließendes Fieldgoal führte zur Erhöhung auf 13:6.
Richtig ins Rollen kam der Angriff der Pittsburgh Steelers dann erstmals im vierten Quarter. Schlimme Vorahnungen stiegen bei mir auf, als Big Ben erst Heinz Ward für 19 Yard und dann Kreider für 11 Yard fand, um anschliessend Parker 39 Yard auf Reise zu schicken. Den Ausgleich in greifbaren Nähe an Oaklands 7 Yard line, las Chris Carr den nächsten Spielzug perfekt. Er fing den Pass ab und lief 100 Yards in die gegnerische Endzone 20:6.
Nach dem Spiel widmete Carr diesen Touchdown den Fans, die immer hinter ihm gestanden hätten. Zurückhaltend und immer noch euphorisch sagte Carr, ihm sei wichtig zu zeigen, dass er nicht nur ein guter Special Team Spieler, Punt Returner sei, sondern auch in der Defense seine Schnelligkeit abrufen können, wenn er sie brauche.
Rothlisberger führte sein Team erneut schnell über das Feld und brauchte nur 2 Minuten 13 zum Anschluss-Touchdown. 7 Minuten 41 Restspielzeit liess die Nation zittern. Dann passierte es: Andrew Walters Pass auf Jerry Porter wurde von Joey Porter abgefangen, der nun mal leider fürs falsche Team spielt. Fünfeinhalb Minuten blieben der Offense von Bill Cowher nun Zeit den Ausgleich zu erzielen. 3 Minuten vor Schluss beim ersten Versuch und nur noch 1 Yard für die Steelers zu erzielen stellte ich mich auf Verlängerung ein. Parker konnte noch ohne Raumgewinn gestoppt werden. Ein zweiter Versuch und ein Yard folgte – ich öffne die Balkontür, lüfte kräftig durch, um die Müdigkeit aus den Augen zu treiben. Davenport wurde 4 Yards zurückgedrängt. Wieder war es Robert Thomas, zweimal hintereinander, in dieser wichtigen Phase. Eine Leistung, die mit der Erwähnung in diesem Spielbericht gewürdigt werden soll. Davenport war wohl noch erbost oder was auch immer, eben einfach unkonzentriert und verursachte zugleich einen False Start. Ein dritter Versuch und 10 Yards blieben. Hoffnung keimte auf, einen Raider-Sieg ohne Verlängerung zu erleben. Pass auf Heinz Ward für 7 Yards. Ein vierter Versuch für 3 Yards misslang. Nun waren noch einmal die Oakland Raiders am Zug und Pittsburgh stoppte mit verbleibenden Time-Outs die Uhr, in der Hoffnung erneut in Ballbesitz zu kommen. Andrew Walter musste die letzten 98 Sekunden sein Team über die Zeit retten. Der Spielzug begann in der eigenen Endzone. Bitte, bitte kein Fumble, kein Safety, kein Was-Weiß-Denn-Ich. 1 Yard für Fargas, 6 Yards für Jordan, das war es. Der Rettungsversuch über die Zeit misslang und zurück ging der Ball an Pittsburgh. 36 Sekunden: Pass von der eigenen 39 yard line hin zu Oaklands 44 yard-line. Ben nagelte den Ball in den Rasen, noch 20 Sekunden, zweiter Versuch. Warren Sapp bohrte sich durch die Offensive line und nagelte Roethlisberger ebenfalls in den Rasen für 9 Yard Raumverlust. Erneut hiess es: Spike-the-ball. Der letzte Versuch begann mit 5 Sekunden Restspielzeit und fand sein Ziel 49 Yards weiter Richtung Oaklands Endzone. Kein weiterer Versuch, keine weitere Sekunde auf der Spieluhr. SIEG OAKLAND RAIDERS.
ARZ @ OAK 9:22 – Spielbericht – Week 7 Season 2006
Hurra es ist vollbracht, nach insgesamt elf aufeinander folgenden Niederlagen in Pflichtspielen ist den Raiders erstmals wieder ein Sieg gelungen. 22:9 wurden die Arizona Cardinals vernichtend geschlagen. Die Cardinals, die noch in der Vorwoche wie der sichere Sieger gegen Superbowl-Nummereins-Tipp Chicago Bears aussahen und nur ganz knapp 23:24 verloren. Netter Nebeneffekt nach diesem Spieltag: Die Oakland Raiders stellen die beste Verteidigung gegen das Passspiel der gesamten NFL.
Matchwinner war wieder einmal die Defense. Ja,ja Matchwinner – das war doch der erste Sieg. Der erste Sieg für die Oakland Raiders in dieser Saison, doch überzeugend ist die Defense seit Beginn der Saison. Nicht nur gegen den Pass ist man führend, auch bei den erlaubten Yards belegen die Raiders einen hervorragenden fünften Platz. Rookie Michael Huff sicherte mit einem Safety zwei Punkte für die Raiders und Derrick Burgess ist zum wiederholten Mal Defensive Player of the Week.
Nach gegenseitigem Abtasten ohne Punktgewinn kamen die Raiders an der eigenen 39-yard-line zum zweiten Mal in Ballbesitz. Einem 11-yard-Pass folgte gleich wie gewohnt ein Foul. Robert Gallery entwickelt sich immer mehr zum Feind Nummer eins der amerikanischen Fans. Ich bin mir nicht sicher, ob man hier übertreibt. Sicher spielt er selten überragend, aber wirklich schlecht spielt er doch auch nicht. Egal weiter: Andrew Walters nächster Pass traf Randy Moss für 32 yard Raumgewinn. Beim zweiten Versuch und 8 Yards gab es dann die nächste Strafe, diesmal war es Andersons Schuld. Mit einem 16-Yard Pass auf Ronald Curry befreite sich Walter. Ein solider 14 Yard Lauf von Justin Fargas und schon standen die Raiders an der 1 Yard Linie der Cardinals. Dieses letzte Yard überwand ReShard Lee, der in der Offseason von den Green Bay Packers zu den Raiders stieß. 7:0 Oakland Raiders. Dann ging es Schlag-auf-Schlag. Bereits der zweite Versuch von Leinart wurde dank Burgess Berührung und Ablenkung durch Terdell Sands abgefangen. Andrew Walter fackelte nicht lange und warf erneut über 32 Yards zu Randy Moss. 14:0 nach 8 Sekunden Ballbesitz. Leinart konnte einem Leid tun, der nächste Ballbesitz begann mit einem >Sack< und endete nach drei erfolglosen Versuchen. Quarter zwei begann mit einem Janikowski Fieldgoal 17:0.
Drei Versuche für Arizona, dann passierte es erstmals auch Andrew Walter: Er wurde gesackt und fumbelte dabei den Ball an der eigenen 32yard-line. Die gute Ausgangslage nutzten die Vögel aus Arizona zum 17:3 Anschluss-Fieldgoal. Die Abwehrschlacht verhinderte weitere Punkte vor der Halbzeit.
Das dritte Quarter begann wie das zweite aufgehört hatte, bevor Walter mit einem 35 yard Pass auf Anderson die Raiders wieder auf Fahrt brachte. Janikowskis Fieldgoal führte die Raiders mit 20:3 in den Schlussabschnitt ein. Michael Huff zementierte mit einem Safety die Sieg-Aussichten 22:3. Dann passierte es: Andrew Walter wurde von Berry gesackt und verletzte sich dabei an der Schulter. Unser Andrew, den wir doch nicht mehr hergeben möchten. Art Shell lass Brooks draußen und Walter spielen! Hoffen wir, dass die Verletzung nicht zu schlimm ist. Zu allem Übel verlor Andrew dabei auch noch den Ball. erneut in hervorragender Ausgangslage an Oaklands 44 yard-line gelang den Cardinals ein Fieldgoal. 22:6. Im vierten Quarter fiel nur noch ein weiteres Fieldgoal der Arizona Cardinals ins Gewicht und so gewannen erstmals in dieser Saison die Raiders 22:9.
Der strauchelnde Superbowl-Sieger Pittsburgh Steelers kommt als nächstes zu Gast nach Oakland. Die Devise ist klar: Jetzt wollen die Raiders zu Hause kein Spiel mehr verlieren. Die San Diego Chargers haben die Steelers besiegt, aber Kansas City ging mit 7:45 geradezu unter. Gerüchteweise hat Andrew Walter gute Chancen weiterhin Starting-Quarterback zu bleiben, auch wenn Art Shell ursprünglich etwas anderes verlautbaren ließ. Ein weiteres Gerücht besagt, dass Jerry Porter geläutert sei. Nachdem die Raiders eine Verkürzung der 4-Wochen-Suspendierung auf 2 Wochen zugestimmt haben und Art Shell Gesprächsbereitschaft gezeigt hat, könnte es tatsächlich zum Traum-Duo Porter Moss gegen die Steelers kommen. Schade, dass man in Deutschland nur sehr mühsam an die Hintergründe der Porter-Shell Geschichte kommt. Die offiziellen Verlautbarungen lassen Porter in sehr schlechtem Licht erscheinen und ich kann nur schwer einen derartigen Spieler gutheißen, aber Warren Sapp lässt immer ganz andere Geschichten verbreiten und demnach ist Porter vielleicht der Einzige, der früh erkannt hat, wo man eingreifen muss, um die Raiders endlich wieder in ein erfolgreiches Team zu verwandeln.
OAK @ DEN 3:13 – Spielbericht – Week 6 2006
Pfff… !!!
Mir ist klar, dass ich mich bessern muss. Ein Spielbericht 5 Tage nach dem Spiel interessiert nicht mehr. Gut ich könnte jetzt jammern, es liegt an diesem oder jenem, aber das Jammern überlasse ich lieber den Raider-Verantwortlichen.
Nächste Woche kommen die Cardinals aus Arizona zu Besuch. Schaut genau hin: Die Cardinals haben eine 1-5 Statistik und trotzdem haben sie beinahe die Chicago Bears 6-0 geschlagen. Eben nur Beinahe und schwups fliegt der Offense Coordinator. Hallo Al Davis, wann fliegt endlich Tom Walsh raus? Was muss denn noch passieren?
Zum Spiel gegen die Denver Broncos. Ebenfalls kein gutes Team, aber mit 4 Siegen und nur einer Niederlage mit einer sehr viel freundlicheren Bilanz. Man muss bis in das Jahr 1934 zurückblicken, um ein Team zu finden, dass in den ersten fünf Spielen nur einen Touchdown zugelassen hat. 2006 ist dies den Broncos gelungen. Beeindruckt? Nein, ich auch nicht, denn wäre die Raider Offense nicht in den Händen von Tom Walsh wäre es für uns ein Leichtes gewesen gegen die Broncos zu punkten. Andrew Walter ist sicher kein Naturtalent, aber er lernt und zwar sehr schnell. Wenn wir an ihm festhalten würden, wonach es ja leider nicht aussieht, könnte er ein neuer Spitzenquarterback werden.
Mit dreizehn Strafen haben sich Art Shells Mannen zusätzlich ein Bein gestellt. Es ist nicht nur Tom Walsh. Das Team ist insgesamt unruhig, unkonzentriert und unkontrolliert. Dennoch hatten wir Fans, die wir dank NASN alles auf dem Fernseher mitverfolgen konnten, bis zum Schluss Hoffnung. Diese starb erst spät im vierten Quarter als LaMont Jordan fumbelte. Naja, wenigestens ärgerte er sich ordentlich. Dieser Satz klingt vielleicht komisch, aber es ist längst nicht mehr normal, dass sich unser Team über Niederlagen ärgert. Nach dem Motto: Das Geld kommt ja eh… Wenigstens für Porter erst einmal vier Wochen nicht – er wurd vier vier Spiel suspendiert, was auch den Verlust der Bezüge bedeutet!
Oak @ SF49ers 20:34 – Spielbericht – Week 5 Season 2006
San Francisco 49ers 20:34
Aus und Vorbei!
Ha, ha, ha überall herrscht gut Laune. Die Raiders haben verloren. Vor allem die amerikanische Presse überschlägt sich mit Wortwitzen. Ich werde sie nicht wiederholen. Nein, Boykott der Diffamierung. Wiederholungen prägen sich nur ein. Die Niederlagen schmerzen und auch ich brauchte ein paar Tage bevor ich mir das Spiel noch einmal vor Augen führte. Hier ist somit mit etwas Verspätung der Spielbericht.
Die Raiders verloren ihr Spiel im Monster Park zu San Francisco mit 20-34. Es gibt einige lustige Lieder wie „I hate the 49ers“ von Raiderhead usw. und in der Bay Area gibt es tatsächlich eine Feindschaft wie etwa bei den Fans der 60er München und den Bayern oder der HSV Fans und St.Pauli oder Schalke vs. Dortmund. Oh, ich schweife ab.
Also ich mag die 49ers, weil die deutsche Fanpage meiner Ansicht nach die am Besten gestaltete ist, weil ich in der NFL Europe einige 49ers-Fans kennen gelernt habe und die nicht nur supernett waren, sondern sich auch auskannten, was man eben nicht von vielen deutschen NFL-Fans sagen kann. Upps, ich schweife wieder ab.
Zum Spielbericht: Es ist aber auch schwierig immer wieder über so eine Scheiße, wie Niederlagen schreiben zu müssen. „Was kümmert es mich, es kümmert ja auch sonst niemanden“ frei nach Randy Moss. Mich kümmert es! Mich einen deutschen Fan kümmert es, ob mein Team verliert, ich habe nämlich dann eine Scheiß-Woche und keiner um mich herum, weiss überhaupt was Football ist und das Ihr gespielt habt DU DEPP. Überlege das nächste Mal, bevor Du sprichst. Mensch Randy, Du bist so gut bzw. warst sehr gut und kannst es wieder sein. Streng Dich an und halt die Klappe.
Mein geliebter Andrew Walter, ja ich glaube weiterhin an ihn, hatte eine sehr gute erste Halbzeit. 138 yards mit 2/3 vollständigen Pässen. Keine Interception ein Touchdown mit Randy Moss und eine 13-7 Führung mit einem Pass rating von 118.2.
Wie ein anderer Mensch erschien Walter in Halbzeit zwei. Nur vier Pässe fanden ihr Ziel und zwei Interceptions veranlassten Art Shell, Walter auszuwechseln. Laut Art wollte er Walter schützen, meiner Meinung nach hätte er Walter bis zum bitteren Ende spielen lassen müssen. Wer weiss, vielleicht hätte Walter ein Comeback geschafft. Das wäre für sein Selbstbewusstsein enorm wichtig gewesen. So wurde ein ohnehin deprimierter Quarterback noch zusätzlich desillusioniert. Danke Art, Du machst nur noch Fehler. Und ich habe mal an Dich geglaubt! Sorry Deinen Kredit hast Du verspielt. Walsh raus, Shell raus, Davis in Ruhestand!
Im ersten Quarter gingen die 49ers mit 3:7 in Führung. Nach einem Fieldgoal durch Sebastian Janikowski führte Andrew Walter sein Team in nur einer Minute und neun Sekunden 81 yards übers Feld. Sein letzter Pass über 22 yards fing Randy Moss spektakulär mit zu Hilfenahme seiner beiden Oberschenkel. Der Ball steckte zwischen seinen Beine und Randy flog rückwärts in die Endzone 13:7. Randy fängt halt nur die schweren Bälle, alle anderen lässt er fallen. Zumindest zurzeit. In der zweiten Halbzeit hätte es so schön weitergehen können, denn der erste Ball gehörte wieder den Raiders. Doch stattdessen hieß es vierter Versuch und sieben yards zu gehen. Lechlers Punt wurde geblockt und von Lechler selbst an der 9 yard line gesichert. Erste Versuch und Goal für die 49ers an der 9-yard-line. Ergebnis 13:14 und Führung für die 49ers. Wieder gelang es Walter sein Team schnell über das ganze Feld zu führen, doch statt eines Touchdowns warf er dieses Mal eine Interception und im Gegenzug folgte ein weiterer San Francisco Touchdown 13:21. Zu Beginn des vierten Quarters folgte eine weitere Interception mit dem Ergebnis eines weiteren Fieldgoals gegen die Raiders und später im Spiel noch ein krasser Fehler Walters, der zu einem Touchdown der 49ers führte. Stark bedrängt hatte Walter versucht den Ball zu Jordan zu stoßen, ein missglückter Rückwärtspass, der als Fumble endete, da Jordan gar nicht damit gerechnet hatte und dem entsprechend keinerlei Reaktion zeigte. Art Shells Bestrafung traf nicht nur Walter sondern uns alle, denn Tuiasosopos erster Wurf war zugleich wieder eine Interception. Später folgte eine weitere Interception und das Spiel endete mit unerfreulichen 20-34 Punkten.
Für mich war Andrew Walter trotz allem ein Lichtblick und auch Ronald Curry, sowie LaMont Jordan überzeugten. Dies allein war aber selbst für das schlechteste Team der Liga, den 49ers, zu wenig und so tragen unsere Männer nun diesen Titel.
CLE @ OAK 24:21 – Spielbericht – Week 4 Season 2006
Unfähig statt glücklos
Es ist durchaus vorstellbar, dass die Raiders ihr Spiel gegen die 49ers gewinnen werden. Wundern dürfen wir uns aber nicht, wenn uns selbst das nicht gelingt. 21:24 lautete das Endergebnis in Woche 4 gegen die Cleveland Browns. Eine Niederlage, die schmerzlich zeigte: Wir sind schlecht, wir sind auf allen Positionen schlecht. Bewerten wir das Spiel der Raiders, so gibt es nur noch schlecht, schlechter, am schlechtesten.
Also zum Positiven: Art Shell hat erkannt (!): Wir sind schlecht, aber immerhin ein bißchen besser geworden. Seine erste logische Konsequenz ist die Umstrukturierung im eigenen Lager, d.h. beim Coaching Stab. Tom Walsh muss gehen… Ähm, nein, doch nicht, Entschuldigung hier war der Wunsch so stark, dass ich mich verschrieben habe. Die Umstrukturierung betrifft die Coaches weit oberhalb des Spielfeldes im Fernsehraum. Was haben die Jungs verbrochen, dass Art Shell so erzürnt hat?Ende des dritten Quarters mit noch 1:34 min. zu spielen, beginnen die Raiders beim Spielstand von 21:24 an der eigenen 24-yard-line. Das Spiel kommt ins Rollen und 10 Züge später steht man an der 30-yard-line der Browns. Doch ein 15-yard-pass auf Ronald Curry wird von den Schiedsrichtern derart schlecht platziert, dass ein vierter Versuch mit einem Yard übrig bleibt. Allen im Stadion war klar, dass der Spot des Balls einfach mies war. Art Shell hatte bereits seine rote Challenge-Flag in der Hand und wurde nach kurzer Rücksprache mit seinen Leuten von jenen zurückgehalten. Der Spot sei die Challenge nicht wert. Dabei konnte jeder Halbblinde erkennen, dass 2-yards bei gutem Willen und 1-yard mindestens den Raiders hätte zugesprochen werden müssen. Es passierte, was passieren musste: Der vierte Versuch misslang. Match-Winner hätte dann noch Nnamdi Asomugha werden können. Er fing einen Pass des Browns-Quarterbacks Frye ab und so kamen die Raiders mit knapp 4 Minuten Restspielzeit erneut in Ballbesitz. Konservatives Play-calling und schlechte Ausführung machten daraus ein three-and-out. Die Browns brauchten sich dann nicht weiter anzustrengen und ließen die Zeit auslaufen. Sicher hätte ich positive Aspekte herausarbeiten können, z.B. erste Touchdowns für die Raiders usw. Aber hej, wollen wir uns wirklich damit zufrieden geben. Wir erwarten mehr von Jordan, Moss, Sapp, und wie unsere Stars so heißen. Art Shell, die Raider Nation steht hinter Dir, aber Du beginnst Dein Profit zu verspielen. Es wird Zeit mehr Emotionen zu zeigen. Es wird Zeit laut zu werden. Es wird Zeit den Fans zu zeigen, dass Du wirklich gewinnen willst. Triff Entscheidungen, die auch mal deinen Trainerstab schmerzen.
RAIDERS: Stand up and fight.
Oak-Bal 6:28 – Spielbericht – WEEK 2 Season 2006
Defense okay – Offense miserabel
Nach Niederlagen einen Spielbericht schreiben, ist immer besonders schwer. Mittlerweile sollte ich mich daran gewöhnt haben, spielen unsere Raiders doch schon seit einigen Jahren mehr schlecht als recht. Bis zum heutigen Tag bin ich jedoch stets voller Hoffnung: Beim nächsten Spiel wird endlich die Wende eingeläutet. So auch dieses Mal: Hoffen wir, dass die längere Pause (Bye-Week in Woche 3) unserem positive Impulse einspeist. Übrigens auch die große Chance für Andrew Walter, denn Aaron Brooks verletzte sich beim Spiel gegen die Ravens und wird für mindestens 1 Spiel aussetzen. Laut Art Shell ist Brooks die Nummer eins, aber Walter könne mit guter Leistung durchaus diesen Platz für sich gewinnen. Die Cleveland Browns warten in Woche 4. Beide Teams sind mit zwei Niederlagen gestartet. In diesem Spiel wird sich zeigen, wie schlecht die Raiders wirklich sind oder eben doch nicht sind.
Es ging gleich schlecht los. Der Opening Kickoff der Raiders wurde von Baltimore sogleich 72 yards bis zur 32yard line der Männer in Silver&Black getragen. Die Defense der Raiders bewies zugleich, dass sie bereits wesentlich weiter sind als unsere Offense. So fielen nur 3 statt befürchteter 7 Punkte an die Ravens. Brooks verlor gleich zweimal den Ball und schwups stand es 9:0. Es war nicht der Tag Aaron Brooks, nicht nur dass er keinen Ball fest hielt, nein er verließ auch gleich im ersten Quarter verletzt den Platz. Im zweiten Quarter gelang es den Raiders erstmals mehr als nur drei Versuche am Stück zu spielen. Dreizehn Spielzüge, darunter ein 16yard Fang von Randy Moss führten zum 3-9 Anschlusstreffer durch Sebastian Janikowski. Leider gelang es McNair im direkten Gegenzug sein Team über das gesamte Feld zu führen und so ging es mit 3-16 in die Pause. Danach wurde Walter, dem stets der Wille zum Sieg anzumerken war, in der Endzone gesackt: Safety 3-18. Nach einem weiteren Fieldgoal der Ravens gelang Sebastian Janikowski ein 51yard Goal zu 6-21. Andrew Walter wollte beim nächsten Ballbesitz alles erzwingen und warf dabei vier unvollständige Pässe. Die Baltimore Ravens ihrerseits konnten noch einen Touchdown erzielen und mit 6-28 das Spiel abschließen.
Warren Sapp gelangen zwei Sacks gegen Steve McNair und war damit eine wichtige Führungsfigur in der insgesamt ausgeglichen Raider-Defense. Die Offense fumbelte 4mal den Ball. beide Spiele zusammen gerechnet schaffte es die Raiders bei 26 Versuchen 18mal nicht einen erneuten ersten Versuch zu sichern. Unsere Offense war 2005 und 2004 schlecht. Für 2006 besteht kaum Hoffnung, doch ich bin kein ausgebildeter Trainer. Eben das ist meine Hoffnung, dass die Trainer etwas sehen und auch vermitteln, was doch noch eine Offense erkennen lässt. Die Defense spielt nicht überragend, aber sie wirken eingespielt und hier war im zweiten Spiel schon viel Neues und Besseres zu sehen. Die Defense wird immer besser und wenn die Offense den verteidigenden Jungs mal etwas größere Verschnaufpausen verschafft, dann werden sie richtig gut. Auf ein Neues in Woche 4!
SD @ OAK – Spielbericht – WEEK 1 Season 2006
Niederlage gegen die San Diego Chargers 0:27
Das war schlecht!
Art Shell, Hall-of-Famer und Hoffnung der Fans. In der Off-Season ist nicht viel passiert. Wir Raiderfans konnten kaum darauf hoffen, eine wirkliche Leistungssteigerung unseres Teams zu erleben. Dann fiel sein Name: Art Shell.
1989 ersetzte Art den erfolglosen Mike Shanahan als Head Coach. Aus einem 1-3 machte Art bis zum Saison-Ende ein 7-5 und verpasste nur knapp die Playoffs. Im darauf folgenden Jahr holte er dann den AFC Titel für die Nation und die Auszeichnung NFL-Coach of the year für sich selbst. Das i-Tüpfelchen stellte dann noch der Gewinn des Pro Bowls dar, wodurch Art Shell erster Pro Ball Spieler wurde, der auch als Trainer den Pro Bowl gewann. 1991 waren die Raiders wieder in den Wild Card Games, scheiterten jedoch denkbar knapp mit 6-10 an Kansas City. 1992 reichte ein 7-9 nicht für die Wild Cards, dafür war man 1993 wieder im Championchip-Finale.
Art Shell: die Hoffnung. Wir haben zahlreiche gute Individuen in unserer Mannschaft, aber diese bilden kein Team. Art ist genau der Mann, der den Teamspirit zurück bringen kann. Sein Blut ist Silver&Black und er kann den Jungs vermitteln, welche Ehre es ist die Farben Silber&Black zu tragen und für die Nation zu spielen.
Wow, da habe ich zwei Monate damit verbracht jedem negativen Kommentar über die Oakland Raiders entgegen zu treten, habe immer wieder geschrieben, dass wir die positive Überraschung der Saison sein werden, und dann verlieren wir 0:27. Das war nicht einfach eine Niederlage, das war eine Demontage, eine Erniedrigung, das schlechteste Spiel seit 2003. Wir haben seit jenem Jahr 35 Niederlagen einstecken müssen, doch nie war die Gegenwehr geringer, als am heutigen Tag.
Ich halte mich nicht lange mit dem Spielgeschehen auf. Das war das schlechteste Spiel des Wochenendes! Zumindest das schlechteste Spiel, das man live auf NASN verfolgen konnte. Die Chargers waren kein 27 Punkte gut, sondern die Raiders 27 Punkte schlecht. Der einzige Spieler der mich bei den Chargers überzeugt hat war… Nein, nicht Tomlinson. Trotz seines persönlichen Rekords mit über 100 rushing yards im ersten Quarter. Nein, diesen Tomlinson bekam unsere Defense anschliessend in Griff. Nein, es war Shawne Merriman, der First Round Pick der Chargers des Jahres 2005 und Rookie of the year der vergangenen Saison. Unabhängig davon dass unsere Offensive-Line keinerlei Schutz für Quarterback Brooks zu bieten hatte, war es schon beeindruckend wie Merriman Hände, Füße, seinen ganzen Körper einzusetzen wusste.
Gehen wir zum Positiven über: Zu Kerry Collins Verpflichtung durch die Tennessee Titans lässt sich nur sagen: Arme Titans! Schade nur, dass wir in Oakland nun keinen Sündenbock mehr haben. Collins war ein schönes Ziel, wegen seiner Unbeweglichkeit und Norv Turner, wegen seiner Einfallslosigkeit. Brooks ist beweglich und Art ist einfallsreich und SurpriseSurprise wir sehen ganz unverblümt: So schlecht ist unsere Offensiveline wirklich. Ich bin echt sauer: Da freut man sich ein halbes Jahr auf dieses Spiel und dann bekommt man so einen Scheiss zu sehen. Ach ja, zum Positiven: Brooks ist kein Wonderboy und sein durchschnittliches Rating der letzten Seasons ist nur minimal besser als Collins, doch Brooks bewegt sich. Aaron Brooks Performance lässt hoffen, aber was er wirklich zu leisten vermag, sieht man erst, wenn er auch mal die Zeit bekommt etwas Produktives zu entwickeln. So lange er aufpassen muss nicht gesackt zu werden und eigentlich ständig auf der Flucht ist, kann man ihn nicht endgültig beurteilen.
Randy Moss profitiert von Brooks. Nur das Spiel über Moss brachte wirklich Raumgewinn. Das Spiel über Anderson hingegen ist mit „Und wieder ein unvollständiger Pass“ am Besten beschrieben. Hätte ich ihn nicht schon anders erlebt, würde ich sagen: Bitte Art setze ihn nie nie wieder ein. Underperformance hoch drei. Chris Carr hat ganz klar Fortschritte zur vergangenen Saison gemacht. Durchschnittlich erlief Carr 25,2 yards bei seinen Kickoff Returns. Bester Oakland Spieler auf dem Platz war unser Punter Shane Lechler. Der zweimalige Pro Bowler erzielte in seinem siebten Profijahr durchschnittlich 46,7 yards.
Vergessen wir dieses Spiel ganz schnell und trösten wir uns damit, dass auch Kansas und Denver mit einer Niederlage gestartet sind. Ich glaube einfach daran, dass fast alle Spieler in Silver&Black einen ganz schlimmen, einen extrem schlechten Tag hatten. Das war nicht unsere Mannschaft. Die waren Ihr Trikot nicht wert. Sie waren eine Schande für unsere ehrenvolle Tradition. Sie waren einfach schlecht. Und jetzt gehe ich eine Runde weinen. Auch Raiderfans dürfen weinen. Wir sind sind DAS American Football Team.
Ich bin stolz auf unsere Farben, auf unsere Tradition und unsere wirkliche Mannschaft, die heute einfach nicth anwesend war. Ich bin stolz auf Silver&Black! Immer! Jederzeit! Das heute hat einfach sehr weh getan und Art, in Deinen Augen stand zu lesen, Dir sogar noch mehr.
THE TRUE GREATNESS OF THE RAIDERS WILL CONTINUE IN ITS FUTURE.
MIA @ PIT # 17 zu 28 – SIEG: Steelers

Überraschend stark präsentierten sich die Miami Dolphins in Pittsburgh. Eher ungläubig las ich in den letzten Wochen, dass die Dolphins heißer Kandidat für die Playoffs sein sollen. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mich nie sonderlich für die Strandjungs aus Miami interessiert habe. Doch was sieht mein müdes Auge zu früher Morgenstund: Einen schönen Spielzug nach dem anderen. Tja, wären die individuellen Fehler einschließlich des Trainers im letzten Quarter des Spiels nicht gewesen, wir hätten eine andere Mannschaft als Sieger den Platz verlassen sehen.
Daunte Culpepper machte einen ruhigen Eindruck und warf sicher seine Pässe. Der Unterschied zwischen beiden Teams in den ersten beiden Quarter war minimal. Doch irgendwie wirkten die Dolphins vielseitiger und die Spielzüge wurden souverän ausgeführt. Vor der Pause 10:14 zurück, lag man nach dem ersten Ballbesitz im dritten Quarter bereits 17:14 in Front. Dann passierte es, statt die Steelers direkt wieder zu stoppen, gab es bei 3 Versuch und 16 Yards ein Foul von M. Lehan, der den incomplete pass zu einem neuen First-Down umwandelte. Nick Saban, Head-Coach der Miami Dolphins sprang wie das Rumpelstilzchen auf und ab und schrie Lehan zusammen. Alles eigentlich gar nicht so wild, denn der 6-minütige Ballbesitz, der in das letzte Quarter hineinreichte, führte nur zum Fumble Batchs an der 1-yard-line. Miami auf der Siegesstrasse. Tja, so leicht dann doch nicht. Es reichte nur an Pittsburghs 43-yard-line. Und Batch warf gleich im ersten neuen Versuch perfekt 20 yards auf Miller der zum Touchdown bzw. zur 2 yard-line lief. Und an diesem Punkt sollte sich Saban selbst beschimpfen. Statt rechtzeitig seine Challenge-Flag zu werfen, ließ er sich genüßlich Zeit und warf sie erst zwei Sekunden vor dem Fieldgoal aufs Feld. Pech, dass dies niemand, außer den Fernsehzuschauern, mitbekam. Der Touchdown zählte und ein verzweifelt nach dem Sieg schielende Culpepper warf zu allem Unglück noch eine Interception.
Fehler besiegeln die Niederlage der Dolphins. Pittsburgh war ein unbequemer Gegner, doch an diesem Abend war man gleichwertig. Bei einer Gewichtung von 100 – Miami 52:48. Ich freue mich auf Miami gegen Buffalo Montag (18.09.06 Re-Live um18:30 auf NASN) und auf das Monday-Night-Game der Steelers gegen Jacksonville (Dienstag früh 19.09.06 Live 02:30 auf NASN)
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